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Die Wiehler „Bergdörfer“ lassen Taten folgen. Seit April 2015 ist ein Jugendtreff in Marienhagen gestartet. 14- bis 18-jährige Jugendliche sind eingeladen, sich monatlich im "Backes" Marienhagen zu treffen. 

Damit reagieren die Dorfvereine aus Marienhagen/Pergenroth, Alferzhagen und Merkausen auf einen Mangel, der bei der Bürgerbefragung im vergangenen Jahr in Marienhagen und den Nachbardörfern vielfach beklagt worden war.

14- bis 18-jährige Jugendliche sind eingeladen, sich monatlich im „Backes“, dem Anbau des alten Feuerwehrhauses, von 17 bis 19 Uhr zu treffen. Dieser Begegnungsort wurde in den 90er Jahren errichtet und vor drei Jahren renoviert. Darin finden sich zwei Räume, eine Küche und natürlich ein echter „Backes“, also ein Steinofen.

Gastgeber des regelmäßigen offenen Jugendtreffs unter dem Titel „Chill ’n’ Grill“ ist der städtische Sozialarbeiter Pascal Behrend, der mit den jungen Leuten grillen, Sport treiben und Musik hören will.

Unterstützt wird das Angebot durch die Ortsvereine der Bergdörfer, die nicht nur die Räume im Backes zur Verfügung stellen, sondern auch für Grillwürstchen sorgen. Klaus Schaffranek, Vorsitzender des Marienhagener Heimatvereins, freut sich: „Dies ist die erste konkrete Maßnahme, die wir in Folge der Fragebogenaktion praktisch umsetzen. Viele Bürger haben bemängelt, dass es an einem Begegnungsort für Jugendliche fehlt.“ Etwa 30 junge Leute kämen als Klientel in Frage, schätzt Schaffranek. Zunächst sei der Treff nur einmal im Monat geöffnet: „Wir wollen mal sehen, wie das Angebot angenommen wird.“

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Bekommen was gebacken: Die Dorfvereinsvertreter Ralf-Herbert Puhl, Wolfgang Böhm und Klaus Schaffranek (hinten, v.l.) mit dem Streetworker Pascal Behrend (sitzend, 3.v.l.) und den Schülern (v.l.) Kevin Buse, David Giesbrecht und Lukas Schaffranek am Marienhagener Backes.  Foto: Krempin, OVZ