03.10.2018 Die verbrauchten Kalorien kamen sofort wieder zurück..auf dem kulinarischen Rundweg durch die Dörfer Marienhagen, Alferzhagen, Merkausen und das Alpetal. OberbergAktuell: "Die Wiehler Bergdörfer Marienhagen, Alferzhagen und Merkausen sind schon lange gemeinsam aktiv. Am Tag der Deutschen Einheit wurden nicht nur die neuhergerichteten Straßen zwischen den Dörfern kulinarisch erkundet. Auf drei Wanderrouten ging es durch die Bergdörfer, auch Wiehls Bürgermeister Ulrich Stücker nahm an der ersten der für diesen Tag vorgeschlagenen Routen teil.

Die Marienhagener Straße, die Verbindungsstraße zwischen Marienhagen und Alferzhagen, ist nun auch gefahrenlos für Fußgänger begehbar. Der Landesbetrieb Straßen NRW musste die Strecke sowieso sanieren und „die Stadt Wiehl hat sich“, so Klaus Schaffranek (Vorsitzender des Heimat- und Verschönerungsverein Marienhagen/Pergenroth), „zusätzlich ins Zeug gelegt, dass auch ein Fußweg geschaffen wird.“ Auf dem ging es auch am Mittwoch bei der Kulinarischen Wanderung von Marienhagen gen Alferzhagen.

Kulinarische Highlights gab es gefühlt fast an jeder Ecke. Gleich beim Start schon mal ein paar frische Brötchen und keine 500 Meter weiter bei Familie Hausmann erwarteten die Gäste leckere italienische Antipasti-Häppchen. Die Familie schloss sich den rund 50 Wanderlustigen an und schon in Alferzhagen hatte die Familie Krüth für Reibekuchen mit Apfelmus gesorgt. Am „Weiher“ in Alferzhagen bereitete der Verschönerungsverein Alferzhagen Bergische Potthucke mit Schwarzbrot zu und im Dorfhaus Merkausen hatte die Dorfgemeinschaft warme Suppe im Angebot, dazu Feuerlaib mit Schmalz und reichlich erfrischende Getränke.

In Alpermühle auf dem Eichenhof probierten die eifrigen Wanderer nicht nur Schafswurst, sondern erhielten auch Informationen zur Geschichte des Hofes durch Hagen Fach. Seine Frau Tina führte mit Border Collie „Kalle“ vor, wie Schafe in eine Abzäunung getrieben werden. Seit 20 Jahren betreibt das Ehepaar Landwirtschaft im Nebenbetrieb und hat derzeit 120 Schafe – Coburger Fuchsschafe, Weiße Gehörnte Heidschnucken und Pommernschafe.

Eine spannende Wanderung bei trockenem Wetter mit vielen kulinarischen Stopps begeisterte die Teilnehmer. Initiatoren waren Bürger aus den Ortschaften sowie Vereine und Organisationen der Dörfer, unterstützt durch die Stadt Wiehl und die Bürgerstiftung Wiehler Kulturgüter. Neben den geführten Touren konnte auch jeder auf eigene Faust die Bergdörfer erkunden. Ob zu Fuß, mit dem Rad oder mit dem „Hop on, Hop off“-Bus, der den ganzen Tag im 30-Minuten-Rhythmus fuhr. Klaus Schaffranek betonte, dass weitere Wanderungen über die „Wiehler Bergdörfer“ folgen sollen."

Bericht von  Vera Marzinski auf Oberberg-Aktuell

Bilder und der Bericht  in Oberberg-Aktuell